§§ §§
filter:DropShadow()
www.justizversagen.de

Justizversagen in Sachsen und Bayern
Ein Einbrecher, der nichts klaut, sondern etwas bringt......

Am 18.05.2001, also 11 Tage nach Verschwinden von Peggy, kam es zu einem Einbruchsversuch im Kellerbüro des verantwortlichen Redakteurs dieser Seite, Hans-Werner Lange in Regensburg, in der Landshuter Straße 54, den dieser wegen der merkwürdigen Umstände umgehend bei der Polizeidienststelle in Regensburg anzeigte.

Auffallend daran war, dass das Kellerbüro nicht aufgebrochen und auch nichts entwendet wurde. Über ein vom Einbrecher teilweise geöffnetes Fenster wurde aber eine kleine (vermutlich Kinder-) Jeansjacke in einen der Räume eingeworfen, die dort zurückgeblieben ist.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Es bricht jemand in ein Büro ein, nicht um etwas zu stehlen oder zu beschädigen, sondern um eine Jacke zurückzulassen und ansonsten unverrichteter Dinge wieder zu verschwinden.

14 Tage vorher, am 04.05.2001 (Freitag) hatte Hans-Werner Lange mit dem Eigentümer des roten Mercedes ein gravierendes Problem, weshalb er wusste, dass der rote Mercedes aus Teplice, inländische Anschrift in Ostsachsen, höchstwahrscheinlich zu der Zeit auch in der Nähe von Lichtenberg war(man kommt nämlich auf der Autobahn Dresden - Regensburg an Lichtenberg ziemlich nahe heran). Am 07.05.2001 (darauffolgender Montag) verschwand Peggy Knobloch.

Aufgrund dieser Umstände vermutete Lange natürlich sofort, diese Jacke könnte aus dem Besitz von Peggy stammen oder sonst wie mit ihr in Kontakt gekommen sein, sodass sie vermutlich entsprechende Genspuren trug und ihm die Entführung oder der Mord an Peggy "in die Schuhe geschoben werden" sollte. Dieser Einbruch veranlasste Hans-Werner Lange daher dazu, eine Asservierung der Jacke und eine Genanalyse zu verlangen sowie eine umfangreiche Aussage i.S. Peggy, über das rote Auto und seinen Halter zu machen, die jedoch im Verfahren nicht verwendet wurde.

Die Polizei ging dem Verdacht nicht nach. Es wurde zwar ein Verdächtiger bezüglich des Einbruchs ermittelt, der aber nicht überführt werden konnte. Kurios daran: Dieser Verdächtige hat exakt den gleichen Vor- und Nachnamen, wie der Halter des roten Mercedes aus Teplice, ist mit ihm aber nicht identisch und auch nicht verwandt oder verschwägert.

Es gibt schon Zufälle, aber........... Es ist auch ein typisches Merkmal des Halters des roten Mercedes, immer mit Doubletten zu arbeiten und immer merkwürdige Hinweise darauf zu liefern, dass eine Sache von ihm kommt, die gefundene Telefonkarte kann also durchaus Absicht gewesen sein. Was damals noch niemand wusste: Am 18.05.2001 war der rote Mercedes wieder in Bayern, denn an diesem Tag sollen auch noch mit diesem Auto die Videoaufnahmen von Kindern in Kitzingen gemacht worden sein.

Eine weitere Spur zu einem konkreten Täter und zu einem konkreten Ablauf, die zu dem Schluss führt, dass Peggy nicht getötet, sondern entführt und verkauft wurde. Eine Spur mehr, die keiner verfolgt hat.

Frage: Weiß jemand, ob Peggy eine blaue Jeansjacke besaß und ob die nach ihrem angeblichen Tod verschwunden ist?

Ach ja, übrigens: Der angebliche Täter i.S. Yvonne Menzel ist frei. Angeblich hat sich die These vom Sexunfall bestätigt und er wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt, wahrscheinlich mit einer geringen Bewährungsstrafe abgespeist. Alle sind zufrieden, der Freund ist wieder frei und die Staatsanwaltschaft braucht nicht ermitteln, die Sache Peggy bleibt unter der Decke und die Aufklärungsquote stimmt. Alle sind zufrieden, nur der Entführer von Peggy ist frei, der Mörder von Löbau (der gleiche?) ist frei und Ulvi sitzt. Kein schöner Gedanke.